Monday, February 25, 2008

Additum 376 - Kein Kardinal war in Guantanamo-Bay

Additum 376 – Kein Kardinal war in Guantanamo-Bay

Montag, 25. Februar 2008
Heilige Spam an Sancta Nongrata und Heilige Würmer

CC: Benedikt XVI., Dr. Ralph Bergold - Katholisch-Soziales Institut, Bernhard Docke - Anwalt von Murat Kurnaz, Prof. Benjamin B. Ferencz - Völkerrechtler u. ehemaliger US-Ankläger bei den Nürnberger Prozessen, Manfred Gnjidic - Anwalt von Khaled El-Masri, Prof. Theodor W. Hänsch - Physik-Nobelpreisträger u. Papstberater, Prof. August Heuser - Dommuseum Frankfurt am Main, Prof. Fotis Kafatos - Molekularbiologe - Biotechnologe u. Papstberater, Wolfgang Kaleck - Anwalt für Menschenrechte, Prof. Jörg Kinzig - Strafrechtler, Prof. Thomas Macho - Kulturwissenschafter, Dr. Maria Meesters - Katholische Rundfunkarbeit am SWR, Prof. Wolf Singer - Hirnforscher u. Papstberater, Dr. Vehlow & Wilmans - Rechtsanwälte, Benedikt Widmaier - Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz, Michael Witti - Anwalt für Menschenrechte, Apostolische Nuntiatur in Berlin, Deutsche Bischofskonferenz, Evangelische Kirche Deutschland, Kommission für Zeitgeschichte in Bonn, Kontemplative Schwestern vom Guten Hirten, Päpstliches Komitee für Geschichtswissenschaften, Radio Vatikan, Radio X


Meine lieben Heiligen,

welch eine Nachricht, die „Radio Vatikan - die Stimme des Papstes“ gestern vieldeutig in die Welt setzte! :

24/02/2008 14.19.48

Kuba: Ein Kardinal in … Guantanamo

Die Nummer Zwei des Vatikans setzt ihren Besuch auf Kuba fort. In der Stadt Santa Clara weihte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone am Samstag eine Statue von Papst Johannes Paul II. ein. Sie erinnert an den Besuch des polnischen Papstes auf Kuba vor genau zehn Jahren. Am Marienwallfahrtsort Cobre in Santiago de Cuba traf sich Bertone mit Jugendlichen. Dabei wiederholte er ihnen die Worte Johannes Pauls: „Habt keine Angst, eure Herzen für Gott zu öffnen.” An diesem Sonntag feiert der Kardinal eine Messe in Guantanamo.
(rv 24.02.2008 sk)

http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=188751

Wo war ein Kardinal? War ein Kardinal in Guantánamo Bay in der ökumenischen Kapelle, wo Kaplan Kawszynski in englischer und in spanischer Sprache die katholische Messe liest? Hat ein Kardinal die Gefangenen im Lager besucht?
Nichts von alledem: Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, die Nummer Zwei im Vatikan, war in Guantanamo-Baracoa!

Zu Baracoa zitiere ich wörtlich den „Guantanamo Reiseführer by CHB“:

http://www.cubahotelbookings.com/travel-guide.asp?lID=10&pID=14

„Die Hauptdestination für Touristen der Provinz Guantanamo ist die kleine, märchenhafte Stadt Baracoa. Verpassen sie nicht die Möglichkeit in der ersten Aprilwoche zu kommen, wenn jede Nacht berauschende Straßenfeste im Gedenken an die Landung von General Antonio Maceo 1895 an der nahegelegenen Plaza Duaba gefeiert werden. Damit begann der Unabhängigkeitskrieg.

Guantánamo's Architektur und Kultur unterscheidet sich sehr von der im Rest von Kuba. Da hier viele Einwanderer aus Jamaika leben, ist der Baustil mit dem des French Quaters von New Orleans, USA, vergleichbar.

Die Nipe-Sagua-Baracoa Berge teilen die Provinz nicht nur landschaftlich sondern auch meteorologisch. Während die Nordküste der nasseste Teil des Landes ist, ist die Südküste der Heißeste. Im Norden gibt es hauptsächlich Regenwald, im Süden Kakteen.
----
Baracoa

Diese älteste europäische Siedlung auf Kuba (gegründet 1512 von Diego Velazquez), befindet sich an einer Bucht Nahe der östlichen Spitze Kubas, wo Karibik und atlantische Ozean aufeinandertreffen. Die Dinge werden hier sehr entspannt genommen und die große Menge an Palmen entlang der Küste bilden einen Süd-Pazifischen Flair.

Die drei eindrucksvollen Forts zeugen von der Zeit als Baracoa noch ein wichtiger spanischer Außenposten war: Fuerte Matachin, in dem sich heute das Stadtmuseum befindet; Fuerte de la Punta, jetzt ein Restaurant; und El Castillo de Seboruco, das heute ein reizendes Hotel ist.

Auf "Calle Antonio Maceo" stehen die Leute Schlange für eine heiße Schokolade in der tropischen Hitze am Casa del Chocolate. Gegenüber ist ein süßes Casa de la Trova, das Dachterrassen Shows macht und sie dürfen nicht vergessen den Plaza Independencia (der Brennpunkt des sozialen Leben der Stadt), Yunque de Baracoa und den Stein-Zoo, der aus einer Vielzahl von Steintieren besteht.
----
Kubas östlichste Provinz ist zugleich auch die am seltensten besuchte, dabei ist sie eine der interesantesten des Landes.

Der Name Guantanamo ist sehr bekannt wegen dem berüchtigten US Marinestützpunkt in Guantanamo Bay, der sich wenige Kilometer nördlich der Stadt Guantanamo, befindet. Obwohl strategisch und politisch sehr wichtig, besetzt die US Basis ein relativ kleines, isoliertes Gebiet, über das Besucher nur sehr unwahrscheinlich stolpern. Deswegen kann der echte kubanische Charme der Provinz genossen werden, als würde er nicht existieren.

Dennoch, falls sie es noch nicht wussten, das US Militär hielt mehr als 500 "Terroristen" in Guantanamo Bay in fest, da seit 2001 die "US im Terror" ist. Die Kubaner sehen die US Basis als eine illegale Belagerung ihres Landes an.“

Man sollte wissen: Die Kuba-Visite von Kardinal Bertone ist nicht politischer, sondern kirchlicher Natur, wie er sagt. Siehe Video: http://www.gloria.tv/?video=ntgrbbg2bdll2hmbm6cm

Trug vielleicht Kardinal Tarcisio Bertone - die Nummer Zwei im Vatikan und seit neuestem Kontrolleur der Vatikanbank - bei seiner Messe in Guantanamo-Baracoa ein orangenes Gewand, von zarter Nonnenhand fein bestickt?

Herzliche Grüße allerseits !

Heilige Spam (im Genuss der Religionsfreiheit)

0 Comments:

Post a Comment

<< Home