Monday, July 02, 2007


Additum 270 - Freiheit

02. 07. 2007, 22:19 MEZ
Vermicli sancti scribint Nongratae
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Liebe Nongrata,

nur kurze Zeit ist vergangen - doch es gibt eine Neuigkeit.
Radio Vaticana berichtet über folgende bemerkenswerte Erläuterung des christlichen Freiheitsbegriffs durch Papst Benedikt anlässlich des Angelus-Gebets am 1. Juli 2007 auf dem Petersplatz. Der Papst bezieht sich auch auf die Folter. Hier der volle Wortlaut (http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=142478 ):
"Papst Benedikt XVI. hat beim gestrigen Angelus-Gebet über die Bedeutung des Begriffs „Freiheit“ gesprochen. Benedikt erläuterte, dass das christliche Verständnis von Freiheit „die Nachfolge Christi und den Dienst für die Mitmenschen“ bedeute. In der heutigen Zeit habe der Begriff Freiheit oft eine „egoistische Tendenz“ erhalten. Deshalb seien die Zeugnisse jener Menschen wichtig, „die in Gefängnisse und Folter stehen“. Christus habe am Kreuz bewiesen, dass jenes extreme Opfer ein Zeichen der Freiheit bedeute. Freiheit sei, so der Papst, immer mit der Wahrheit verbunden und diese Wahrheit sei der Wille Gottes. Wörtlich sagte Papst Benedikt XVI.: „Wer sich für die Wahrheit einsetzt, wird nie ein Sklave einer fremden Macht, sondern wird immer in der Lage sein, sich aus freien Stücken seinen Mitbrüdern zum Diener zu machen.“ "
Offensichtlich ersetzt der Papst Wahrheit durch Glaube. Und so sagen wir in Anlehnung an eine alte Redensart: Ist die Wahrheit erst mal ruiniert, glaubt es sich ganz ungeniert.
Wir fragen nun um Deine Einschätzung in unserem Wurms:

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Ceterum censimus, tormentum bellumque et bellum et tormentum esse interdicenda
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Vermiculiiiiiiiiiiiiiiii sannnnnnnnnnnncti
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FOLTER-IST-UNMORALISCHER-ALS-MORD
Petter-Moen-Petter-Moens-Tagebuch


Der-Jude-Petter-Moen-wurde-1901-geboren-und-starb-1945-
Er-war-
Leiter-der-illegalen-Presse-in-Norwegen-während-des-zweiten-
Weltkrieges-Nach-seiner-Gefangennahme-durch-die-Gestapo-wurde-
er-in-einer-Isolationszelle-im-Gestapo-Hauptquartier-Møllergata-19-
in-Oslo inhaftiert-Dort-schrieb-er-sein-Tagebuch-indem-er-Buchstaben-
mit-einer-Reiszwecke-in-Toilettenpapier-einritzte-und-die-Blätter-dann-
in-einem-Entlüftungsabzug-hinunterließ-um-sie-nie-wieder-zu-sehen

1500-Blätter-fand-man-nach-dem-Krieg.

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