Monday, April 26, 2010

Die kleinen Frone sind nicht ohne


Von:
Selige Spam
Gesendet: Montag, 26. April 2010 16:38
An: 'Heilige Würmer'; 'Sancta Nongrata'
Cc: 'Papst Benedikt XVI.'; 'Dr. Ralph Bergold - Katholisch-Soziales Institut'; 'Kardinal Paul Josef Cordes - Präsident des Päpstlichen Rates "Cor Unum"'; 'Bernhard Docke - Anwalt von Murat Kurnaz'; 'Manfred Gnjidic - Anwalt von Khaled El-Masri'; 'Prof. Theodor W. Hänsch - Physik-Nobelpreisträger - Papstberater'; 'Prof. August Heuser - Dommuseum Frankfurt am Main'; ''Dr. Karl-Joseph Hummel - Direktor der Kommission für Zeitgeschichte e.V.'; 'Prof. Fotis Kafatos - Molekularbiologe - Biotechnologe - Papstberater'; 'Wolfgang Kaleck - Anwalt für Menschenrechte'; 'Prof. Jörg Kinzig - Strafrechtler'; 'Prof. Thomas Macho - Kulturwissenschafter'; 'Prof. Hans Küng'; 'Renato Kardinal Martino - Präsident des Päpstlichen Rates für Justiz und Frieden'; 'Dr. Maria Meesters - Katholische Rundfunkarbeit am SWR'; 'Dr. Vehlow & Wilmans - Rechtsanwälte'; 'Benedikt Widmaier - Haus am Maiberg - Akademie für politische und soziale Bildung der Diozöse Mainz'; 'Opferjurist Michael Witti'; 'Apostolische Nuntiatur in Berlin'; 'Deutsche Bischofskonferenz'; 'Katholisch-Soziales Institut'; 'Päpstliches Komitee für Geschichtswissenschaften'; 'Radio Vatikan'; 'Radio X'


Additum 658 – Die kleinen Frone sind nicht ohne

Montag, 26. April 2010
Selige Spam an Sancta Nongrata und Heilige Würmer


Liebste Nongrata, allerliebste Würmer,


Heimkinder wurden zur Arbeit gezwungen, was man aber nach Meinung vieler staatlicher und kirchlicher Funktionäre und Würdenträger nicht als Zwangsarbeit bezeichnen darf. Also beleuchten wir es von einer anderen Seite.

„Der Frohn, Frohne, Frone bezeichnet einen Diener des sogenannten Herrn“, heißt es bei Wikipedia. http://de.wikipedia.org/wiki/Frondienst.

Auch die Heimkinder der Nachkriegszeit mussten als leibeigene Diener in meist kirchlichen Heimen Fronarbeit leisten. Sie standen in einem „Untertänigkeitsverhältnis“. Als „Zubehörungen“ der Heime hatten die persönlich Abhängigen beispielsweise das Geld für bauliche Erweiterungen zur Aufnahme weiterer kleiner Frone oder für Spendenüberweisungen zu erarbeiten und nicht selten wie Zugtiere auf dem Grundbesitz einer selbstgerechten, frommen Obrigkeit zu schuften. Als Privateigentum durften sie oftmals nur ein Gebet- bzw. Gesangbuch mit innenliegenden Heiligenbildchen, einen Schott und die Bibel besitzen. Die Frondienstler arbeiteten als Putzfrone, Waschfrone, Kochfrone, Stallfrone, Erntefrone, Gartenfrone, als Arbeitsfrone im Moor und, nicht zu vergessen, als Verding- oder Verleihfrone in Fabriken usw. Für ihre „Herren“ oder „Herrinnen“ arbeiteten sie unentgeltlich im Frühling, im Sommer, im Herbst und im Winter. Und on top zahlte der Staat für ihre Heimplätze Pacht – natürlich an die „Herren“ und „Herrinnen“.

Sogar in Behinderteneinrichtungen waren Frondienste an der Tagesordnung:
„In unserem Bereich mußte ein 7jähriges behindertes Kind jeden morgen 23 Nachttöpfe in einen großen Topf entleeren, den großen Eimer, den sie kaum tragen konnte, zur Toilette bringen und diesen dort ausschütten. Das geschah täglich unter Strafandrohung und auch unter Schlägen, vor allen Dingen unter psychischer Bedrohung. Dies geschah vor dem Aufstehen ihrer Mitschülerinnen und bevor sie auch nur eine Scheibe Brot zu essen bekam. Dies ist Zwangsarbeit unter schlimmsten Bedingungen.“
So Helmut Jacob, der Vorsitzende der Arbeitsgruppe JHH, Johanna-Helenen-Heim, in einem Brief an Antje Vollmer. Brief im Original: http://www.gewalt-im-jhh.de/Vollmer_wg_Zwangsarbeit_Endf_230410.pdf

Im genannten Johanna-Helenen-Heim in Volmarstein bei Hagen waren Behinderte Opfer von brutalster psychischer, physischer und sexueller Gewalt gewesen. Aber die alleinbestimmende „Moderatorin“ / Manipulatorin des Runden Tischs Heimerziehung hat die Verbrechen in Behindertenheimen durch einen gottvollmerischen Willkürakt ausgeklammert. Helmut Jacob:
„Wahrscheinlich will man das wahre Ausmaß der Verbrechen, dazu an den Hilflosesten der Gesellschaft, nun doch nicht wissen; die Öffentlichkeit würde zu sehr protestieren.“ (Siehe ebenda).


Für die Frondienste boten die gesellschaftlich anerkannten und vielgepriesenen Leibherren und Leibherrinnen – überwiegend waren es Ordensleute – „Schutz“ hinter dicken Mauern. Zudem erhielten die kleinen Frone die Verheißung einer späteren reichen Belohnung durch den „himmlischen Fürsten“, wenn sie mit einem frommen Gebet oder Lied auf den Lippen munter arbeiteten. Doch einige kleine Frone wollten dennoch nicht immer fromm-froniglich beten, arbeiten und singen, wollten nicht im „Jammertal“ verharren, wie der HERR es ihnen befahl – sie gaben Widerworte oder liefen gar weg. Die Flüchtigen wurden gesucht, in der Regel mit Gewalt zurückgebracht und durch ihre frommen Leibherren und -herrinnen körperlichen und seelischen Strafen unterworfen. Weil es schon seit alters her verboten gewesen war, dass mutwillige untertanen sich wider fugh und recht gegen ir von Gott verordnete obrigkeit ufflehnen, wurden sie beispielsweise geprügelt oder zur Strafe mutterseelenallein in Waschräumen, Kellerräumen, „Besinnungszimmern“ eingesperrt – bisweilen tagelang und völlig im Dunkeln mit einem stinkenden Notdurfteimer neben sich. Man könnte dies Folterung von „eigenbehörigen“ Fronen durch Fronenhalter und –halterinnen nennen.

Auch heutzutage werden Folterverbrechen durch die Obrigkeit begangen, aber selbst für allerschwerste Delikte gibt es keine Bestrafung, wie man spätestens seit Guantanamo weiß. Das Zerstören von Beweisen wie Foltervideos wird für rechtens gehalten, und selbst vollkommen unschuldige Guantanamo-Häftlinge haben für jahrelang erlittene Folter im Folterknast keine Kompensation zu erwarten.

http://derstandard.at/1271374914080/Die-sieben-scheusslichen-Jahre
http://www.focus.de/politik/ausland/ex-cia-chef-nachtraegliches-ja-zur-zerstoerung-von-foltervideos_aid_499325.html

So ist es nicht verwunderlich, dass die Verfolgung weniger horrender Menschenrechtsverletzungen an einstigen kleinen Fronen am Runden Tisch Heimerziehung kein Thema ist.

Die Heimkinderfrondienste nach 1945 wurden nie Gegenstand von Untertanenprozessen. Die Frone waren zu jung, zu zerbrechlich, zu ausgeliefert, um aufzubegehren. Heute haben viele Ex-Fronis wegen ihrer einst mangelhaften Ernährung und Fronarbeit kaputte Knochen und Schmerzen, sind unprofitabel. Wenn die Kirchen und der Staat mit ihrer Strategie des Wegschiebens von Verantwortlichkeit Glück haben, werden bald alle beim „himmlischen Fürsten“ weilen, und die „von Gott verordnete Obrigkeit“ kann auf Erden Halleluja rufen, weil sie keine Zahlungen leisten muss.

Aber die kleinen Frone sind nicht ohne, verfügen über ein gutes Gedächtnis. Und so haben sich die Fronis der Nachkriegszeit zusammengeschlossen, machen Remmidemmi, „lehnen sich uff“. Denn gäbe es endlich Kohle für abgeleistete Fronarbeit, wären die Fronis froh.

Antje gen. Gott-Vollmer, „Moderatorin“ / Manipulatorin, am Runden Verhinderungs-Tisch, nennt die Zwangsarbeit der ehemaligen Heimkinder wider besseres Wissen nicht Zwangsarbeit. Anders als das Grundgesetz umschreibt ihre Definition von Zwangsarbeit eine nationalsozialistisch konnotierte Angelegenheit unter Inkaufnahme von Todesfällen. Vielleicht sollte man der Theologin daher für die Heimkinderzwangsarbeit den Begriff Heimkinderfrondienst vorschlagen. Allerdings lässt sich die Nötigung von Heimkindern zu Arbeit und Gebet durch institutionelle Gewalt zwecks wirtschaftlicher Ausbeutung auch als „temporäre Form der Sklaverei“ bezeichnen. Die Heimkindersklaven waren ja völlig der Willkür ihrer Besitzer ausgeliefert, wurden mit Schlägen im Namen des Herrn zu vorauseilend gehorchenden Werkzeugen gemacht, waren durch die Nachkriegsverhältnisse geradezu prädestiniert, sich zur Ehre Gottes und zu Ehren von Sklavenhaltern und -halterinnen abzurackern – allerdings nicht ehrenamtlich, und somit konnten sie auch nicht zurücktreten.

Antje gen. Gott-Vollmer dagegen wurde für das Ehrenamt am Runden Verhinderungs-Tisch prädestiniert, und die Frage ist, ob sie vielleicht zurücktreten könnte… Sie erklärte: „Also, ich habe eine Anfrage vom gesamten Deutschen Bundestag mit allen Fraktionen einstimmig bekommen, ob ich diese Arbeit machen will. Und auf dieses einstimmige Votum habe ich diese Aufgabe angenommen, die übrigens ehrenamtlich ist und ich Ihnen versichern kann, eine der kompliziertesten Dinge, wenn überhaupt die Tatsache, dass ich mal Theologin war, übrigens nie als Pastorin gearbeitet habe, sondern …“. http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1163962/.

Ende 2007, als Antje gen. Gott-Vollmer noch evangelische Theologin
„war“ – also gut ein Jahr vor ihrer Zeit als „Moderatorin“ / Manipulatorin am Runden Tisch Heimerziehung, dessen erste Sitzung am 17. Februar 2009 stattfand – sprach der Theologe Friedrich Schorlemmer ein halbes Stündchen mit ihr über die Rede des Paulus auf dem Areopag. (Sonntag, 18. 11. 2007, 19.05 Uhr bis 19.30 Uhr Österreich 1) http://religion.orf.at/projekt03/tvradio/ra_motive/ra_mot071118.htm.

Eine Prädestination für Ehrenaufgaben gibt es öfters – allerdings selten für die kompliziertesten Dinge. Manchmal sind solche Aufgaben sogar mit Geld verbunden. So erhält in einem Bundesland ein Bürgermeister zweier kleiner Dörfer für seine ehrenamtliche Tätigkeit 5.000 bis 6.000 (fünf- bis sechstausend) Euro pro Monat. Für jedes Dorf muss er jeweils 8 Stunden pro Woche arbeiten, für zwei Dörfer also 16 Stunden, das sind im Monat beachtliche 64 Arbeitsstunden.

Schöne Frühlingstage und viele Grüße!

Eure Spam

WIDER DIE FOLTER !

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Monday, April 06, 2009

Am Runden Tisch "Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren" läuft's nicht rund


Von: Nongrata
Gesendet: Montag, 6. April 2009 19:29
An: 'Heilige Würmer'; 'Selige Spam'
Cc: 'Papst Benedikt XVI.'; 'Dr. Ralph Bergold - Katholisch-Soziales Institut'; 'Kardinal Paul Josef Cordes - Präsident des Päpstlichen Rates “Cor Unum”'; 'Bernhard Docke - Anwalt von Murat Kurnaz'; 'Prof. Benjamin B. Ferencz - Völkerechtler und ehemaliger US-Ankläger bei den Nürnberger Prozessen'; 'Manfred Gnjidic - Anwalt von Khaled El-Masri'; 'Prof. Theodor W. Hänsch - Physik-Nobelpreisträger - Papstberater'; 'Prof. August Heuser - Dommuseum Frankfurt am Main'; ''Dr. Karl-Joseph Hummel – Direktor der Kommission für Zeitgeschichte e.V.'; 'Prof. Fotis Kafatos - Molekularbiologe - Biotechnologe - Papstberater'; 'Wolfgang Kaleck - Anwalt für Menschenrechte'; 'Prof. Jörg Kinzig - Strafrechtler'; 'Prof. Thomas Macho - Kulturwissenschafter'; 'Renato Kardinal Martino - Präsident des Päpstlichen Rates für Justiz und Frieden'; 'Dr. Maria Meesters - Katholische Rundfunkarbeit am SWR'; 'Dr. Vehlow & Wilmans - Rechtsanwälte'; 'Benedikt Widmaier - Haus am Maiberg - Akademie für politische und soziale Bildung der Diozöse Mainz'; 'Apostolische Nuntiatur in Berlin'; 'Deutsche Bischofskonferenz'; 'Katholisch-Soziales Institut'; 'Kontemplative Schwestern vom Guten Hirten'; 'Päpstliches Komitee für Geschichtswissenschaften'; 'Radio Vatikan'; 'Radio X'



Additum 567 - Am Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ läuft‘s nicht rund

Montag, 6. April 2009
Sancta Nongrata an Heilige Würmer und Selige Spam


Liebe Würmer, liebe Spam,

wenn ihr mal ein Problem habt, richtet doch einfach einen Runden Tisch oder einen Runden Stein ein – da lässt sich das Problem problemlos zwei Jahre lang weitgehend geheim und nach eigenem Gusto diskutieren und irgendwann auf einen runden Sankt-Nimmerleins-Tag verschieben. Über die betulichen Plauderstunden dürft ihr selbstverständlich keine Sitzungsprotokolle anfertigen, und ihr müsst auch die Presse – also die Öffentlichkeit – aussperren.

Ein prima Beispiel dafür gibt es beim Runden Tisch in Berlin zur Problematik der Verbrechen an Heimkindern. Vorsitzende ist Antje Vollmer. Die Politikerin, Theologin und Pastorin, nach einem Zweitstudium in Erwachsenenbildung zur Dr. phil. Promovierte, war nach 1975 Dozentin an der Evangelischen Heimvolkshochschule in Bethel, eine den Bodelschwingh’schen Anstalten angegliederte Einrichtung. In eben diesen Anstalten existierte in der Nachkriegszeit eine regelrechte Arbeitshölle für Jugendliche (hierzu http://www.heimkinderueberlebende.org/). Vollmer ist also von der Vorsehung für den Vorsitz am Runden Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ geradezu bestimmt – wegen ihrer unbestreitbaren Befangenheit. Denn an diesem Runden Tisch geht es um schwere Misshandlungen und Ausbeutungen von Jugendlichen, insbesondere in den von Kirchen geführten Heimen – ein Faktum, das Kirchenleute mit Vorliebe unter den Kirchenteppich kehren, auf dem sie dann niederknien. Nun sperrt Vollmer quasi als Antje Gott-Vollmer nicht nur die juristischen Opferbeistände des Vereins Ehemaliger Heimkinder, die Juristen Witti, Wilmans und Vehlow, vom »Runden Tisch« aus, sondern auch die Vereinsvorsitzende Tschapek-Güntner und den Vereinsverhandlungsführer Molter. Doch den formell vor drei Wochen zurückgetretenen Ersten Vorsitzenden des Vereins, das ehemalige Heimkind Dr. Wiegand – nunmehr also ohne jegliche Vereinslegitimation – lud sie (eben Antje Gott-Vollmer) zur weiteren Teilnahme am Runden Tisch ein – wegen der gefühlten Harmonie. Auch außerhalb des Runden Tisches soll sie sich mit ihm getroffen und geheime Gespräche über die Sache der Heimkinder geführt haben.

Es ist offensichtlich, dass geschundene Menschen – Opfer, wie zum Beispiel misshandelte Heimkinder und Gefolterte – nicht in der Lage sind, mit der notwendigen Härte für sich eintreten zu können. Wenn Antje Vollmer diese Schwäche der einst von Kirchenleuten teils verheerend dominierten ehemaligen Heimkinder ausnutzt, indem sie nur drei ehemalige Heimkinder mit übermächtigen 17 anderen Teilnehmern aus Kirchen und Verbänden zusammenbringt – darunter gleich sechs Juristen –, ihnen aber eine eigene juristische Verstärkung verwehrt (hierzu http://hpd.de/node/6732) und auch keine Öffentlichkeit zulässt, misshandelt sie die Heimkinder ein weiteres Mal.

Die zum Teil hochkarätigen Kirchenjuristen unter den sechs teilnehmenden Juristen werden auch aus Kirchensteuergeldern ehemaliger Heimkinder, an denen seitens der Kirchen Menschenrechtsverletzungen begangen wurden, bezahlt. Nun setzen diese Juristen vermutlich ihren Sachverstand ein, die Ansprüche dieser ehemaligen Heimkinder an die Kirchen niederzuhalten. Jedes der vielen von den Kirchen geschundenen ehemaligen Heimkinder sollte darum aus der Kirche austreten. Bei Bedarf lässt sich die Bibel auch ohne Kirchenbelehrung lesen. Nirgendwo steht geschrieben, dass Gott den Zugang zum Himmel an die Zahlung von Kirchensteuer gekoppelt hätte.

Auch ist es keineswegs anrüchig, dass der arme Verein Ehemaliger Heimkinder sich durch den respektablen Atheisten-Verein, die Giordano Bruno Stiftung http://www.giordano-bruno-stiftung.de/, unterstützen lässt. Peinlich dagegen ist, dass sich die beiden großen Kirchen ihre finanzielle Unterstützung ohne jedes Störmoment über die Kirchensteuer auch von keineswegs christlich orientierten Steuersubjekten holen – nach dem alten römischen Motto: Pecunia non olet. Immerhin waren die Atheisten so fortschrittlich, die Hölle abzuschaffen – für Heimkinder, denen einst dortige ewige Aufenthalte angedroht wurden, eine wahre Erholung.

Ehemalige Heimkinder müssen mit ihren Juristen ihre Opferansprüche durchdrücken. Ohne Druck kommen die Kirchen ihrer Verpflichtung zur Wiedergutmachung ihrer Verbrechen nicht nach – sonst hätten sie dies schon längst freiwillig getan. Zeit dazu hatten sie genug. Kommende Zahlungen an ehemalige Heimkinder und deren Anwälte müssen den Kirchen richtig weh tun, damit sie für alle Zeiten daraus lernen und nie wieder mit jungen Menschen so unchristlich umgehen, wie sie es in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts taten.

Ceterum censeo, bellum et tormentum esse interdicenda.

Mit herzlichen Grüßen

Nongrata

WIDER DIE FOLTER !


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Im "Ehemalige Heimkinder" Blog von MARTIN MITCHELL ist zu lesen:

»»»Chairperson at the »Truth Commission« rejects "natural justice" for the victims of abuse.«««

@ www.heimkinderopfer.blogspot.com

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»»»AUFRUF – Die Lage am "Runder Tisch Heimkinder" erfordert gemeinsam Stärke zu zeigen ! – Setzen Sie mit uns JETZT ein Zeichen – Werden Sie Mitglied im "Verein ehemaliger Heimkinder e. V."«««

@
www.heimkinderopfer.blogspot.com

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»»»Antje Vollmer's Vorstellungen von Recht und Gesetz - und Gerechtigkeit für die Opfer«««

@
www.heimkinderopfer.blogspot.com

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